Im Land des Roten Ahorns: Kanada-Roman

Im Land des Roten Ahorns: Kanada-Roman - Claire Bouvier Als Jacquelines Vater stirbt, hinterlässt er Ihr einen Sack voller Schulden. Um ihrem Schicksal in Deutschland zu entgehen, wandert sie nach Kanada aus. Hier liefert sie sich zunächst einem ehemaligen Freund ihres Vaters aus, der es auf ihr vermeintliches Erbe abgesehen hat. Erst in den Armen des reichen Holzhändlers findet sie ihr Glück. Und das ist auch schon die ganze Geschichte. Da einzig gute an diesem Roman ist die Buchhülle, die uns vom fernen Kanada träumen lässt. Leider erfüllt die Geschichte nicht, was das Cover verspricht. Die Handlung ist langweilig und nichtssagend. Die Protagonistin kann sich nicht entscheiden, ob sie mutig oder naiv ist. Mit keinem Wort geht die Autorin auf die Geschichte Kanadas ein. Die Figuren sind entweder gut oder böse, die Handlung ist vorhersehbar. Mit anderen Worten, der Roman ist Trivialliteratur. Man kann ihn lesen, muss es aber nicht.