Die Welt, wie wir sie kannten

Die Welt, wie wir sie kannten - Susan Beth Pfeffer Miranda ist 16 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihren beiden Brüdern in einer Kleinstadt der Vereinten Nationen. Miranda ist ein ganz normaler Teenager, geht zur Schule, die erste Liebe kommt und geht, Geschichte ist das Fach in der Schule, welches ihr nicht so liegt, dafür schwimmt sie gern und fährt sehr gut Schlittschuh. Eines Tages beobachtet die Welt, wie ein Asteroid den Mond aus der Bahn wirft. Es werden Feste gefeiert und alle gucken sich das Spektakel an. Doch als alles vorbei ist, ist der Mond der Erde gefährlich nahe gekommen. Die Gezeiten spielen verrückt, Überschwemmungen und Vulkanausbrüche folgen. Merindas Welt ändert sich schleichend und das Leben gerät ebenfalls völlig aus der Bahn. "Die Welt, wie wir sie kannten" ist das Erstlingswerk von Susan Pfeffer und mehr als gelungen. Diese Frau hat eine Geschichte zu erzählen und ein Botschaft zu verkünden. Nicht nur der Charakter der Protagonistin ist sehr gut gezeichnet, auch den anderen Figuren hat die Schriftstellerin Leben ein gehaucht. Die Figuren sind sympathisch und menschlich. Fast möchte man meinen, es gibt sie wirklich. Das Erschreckende an der Geschichte ist, dass sie genau so stattfinden könnte. Nichts ist gekünstelt oder übertrieben dargestellt. Der Roman ist fast schon erschreckend realistisch. Der Roman ist ist tagebuchform geschrieben und die Erzählweise ist flüssig. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen und es hinterlässt mich nachdenklich und aufgewühlt.